PROVIEH – Artgerecht statt ungerecht

Einigen von euch wird PROVIEH (Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung) bereits etwas sagen, denn wir hatten in der vergangenen Ringvorlesung mit Stefan Johnigk den Geschäftsführer des Vereins zu Gast. Er hat in einem anschaulichen und aber auch fachlichen kompetenten Vortrag „Wege aus der Massentierhaltung“ aufgezeigt. Im Mai soll sich nun eine Regionalgruppe Sachsen des Vereins, der seinen Sitz in Kiel hat, gründen. Grund genug für uns euch PROVIEH einmal näher vorzustellen:

PROVIEH kämpft seit 1973 für eine artgemäße, wertschätzende Tierhaltung. Die Bedürfnisse der Tiere und eine bäuerliche Landwirtschaft stehen seither im Vordergrund. Der Verein setzt sich zudem wie kein anderer für die landwirtschaftlichen Nutztiere ein.

PROVIEH informiert über die Missstände in der industriellen Tierhaltung und ihre Folgen für den Menschen. Sie führen Kampagnen in Politik und Handel für bessere Lebensbedingungen der Nutztiere. Zudem wird anhand von Beispielen aufgezeigt, wie Nutztierschutz aussehen kann – vom Stall bis in den Einkaufskorb.

Aufkleber

Das will PROVIEH:

  • Artgemäße Tierhaltung: Die wirtschaftliche Haltung von Nutztieren muss sich an den Lebensbedürfnissen der Tiere ausrichten – nicht umgekehrt!
  • Ökologisch verträgliche Tierhaltung: Nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung von Tieren kann nur im Einklang mit der Umwelt geschehen – nicht aber auf ihre Kosten!
  • Die Züchtung von Nutztierrassen darf nicht allein ökonomischen Interessen folgen. PROVIEH will erreichen, dass die Bedürfnisse der Tiere und der Umwelt bei der Zucht gleichermaßen mit berücksichtigt werden.
  • Artgemäße Fütterung: Nutztiere müssen ihrer Art gemäß gefüttert werden. PROVIEH verlangt, dass die Futtermittelproduktion nicht zu Lasten der Umwelt und der ärmeren Weltregionen geschehen darf.
  • Auch Tötung und Schlachtung gehören zur landwirtschaftlichen Nutzung von Tieren hinzu. PROVIEH setzt sich dafür ein, dass Transporte und Tötungen von Nutztieren so schonend wie möglich geschehen.
  • Qualität statt Quälerei:  PROVIEH will erreichen, dass alle tierischen Erzeugnisse nach Herkunft und Erzeugungsart eindeutig gekennzeichnet werden.

Weitere Informationen zu PROVIEH findet ihr auf der Homepage des Vereins : http://www.provieh.de/.

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