Ende Gelände 2016! Kohle stoppen. Klima schützen.

Im Jahr 2016 wird in der Lausitz über die Zukunft der Braunkohle entschieden. Vattenfall will Gruben und Kraftwerke für möglichst viel Geld verkaufen, anstatt sie stillzulegen. Ein neuer Investor würde riesige Summen in die Braunkohle investieren und neue Tagebaue in die Landschaft reißen.

Um den katastrophalen Klimawandel zu verhindern, muss die Kohle im Boden bleiben. Über 1.500 Menschen haben im Sommer 2015 bei „Ende Gelände“ in Garzweiler die Kohlebagger blockiert. Doch das war erst der Anfang! Vom 13.-16. Mai 2016 findet die Aktion „Ende Gelände 2016!“ statt.

Viele hundert Menschen werden am Pfingstwochenende vom 13. – 16. Mai in einer Aktion zivilen Ungehorsams die Tagebaue von Vattenfall in der Lausitz lahmlegen. Menschen aus ganz Deutschland aber auch aus vielen anderen europäischen Ländern haben sich bereits für das Wochenende angekündigt.

Einige protestieren an der Abbruchkante, andere blockieren im Tagebau die Bagger, wieder andere besetzen die Gleise der Kohlebahn und die Tagebauinfrastruktur. Unsere Aktionsform ist eine offen angekündigte Massenblockade mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten. Ob protesterfahren oder nicht, alle können teilnehmen.

Parallel zu der Aktion Ende Gelände wird es ein großes Klimacamp in der Lausitz in der Woche vom vom 9. – 16. Mai geben. Das Camp wird in dem von Abbaggerung bedrohten Ort Proschim stattfinden. Dort wird es u.a. Aktionstrainings geben, in denen ihr euch auf die Aktion vorbereiten könnt.

Bei den Klimaverhandlungen in Paris haben sich alle Staaten darauf geeinigt, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Wenn wir das wirklich erreichen wollen, können wir nicht länger warten. Wir brauchen jetzt den Kohleausstieg. Mit Ende Gelände könnt ihr an Pfingsten aktive Klimapolitik betreiben und nicht länger auf die Regierungen und Konzerne und warten. Nehmt das Klima selber in die Hand!

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Wenn ihr mehr über die Aktion Ende Gelände 2016! wissen wollt, dann kommt am Montag, den 25. April 2016, um 19 Uhr in Turmbau in den Raum B201 (Reichenhainer Str. 70).

Hier erfahrt ihr auch näheres über LAUtonomia, einer Waldbesetzung die auf die negativen Auswirkungen der Braunkohleförderung aufmerksam macht.

Nähere Infos gibt es auch unter:
https://www.ende-gelaende.org/de/

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