Geldfreier leben – Wege in ein neues Miteinander

Wie möchten wir miteinander leben und wie sieht eine zukunftsfähige Gesellschaft von Morgen aus? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir Tobi Rosswog an Pfingstmontag zu uns nach Chemnitz ins Lokomov eingeladen.

Tobi RosswogTobi ist Aktivist, Mitweltpädagoge, Speaker, Campaigner und Netzwerker und gerade auf Vortragstour durch Deutschland. Zusammen mit seiner Freundin Pia Damm lebte er 2,5 Jahre radikal konsequent geldfrei. Sieben Dinge, die er während dieser Zeit gelernt hat, stellte er uns in seinem Vortrag vor.

Eine Erkenntnis lautet: Vorhandenes nutzen ist das Nachhaltigste was man tun kann. Statt vegane Bio-Lebensmittel und Kleidung zu kaufen, sei es nachhaltiger gerettete Lebensmittel (Stichwort: foodsharing) zu genießen oder im Secondhand-bzw. Umsonst-Läden zu stöbern. Die Wege in ein neues Miteinander verlangen vor allem Kreativität und neue Denkansätze.

Zum kreativen Austausch dient das Projekt- und Aktionsnetzwerk living utopia, welches Tobi und Pia mitinitiiert haben. Zu den Projekten von living utopia gehört unter anderem die Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON, der Mitmachkongress utopival und das Bildungsangebot zukunft.bilden bestehend aus interaktiven Workshops, Projekttagen, Themenabenden, Seminaren, Vorträge und Keynotes.

Wer von euch selbst gern mal ausprobieren möchte geldfreier zu leben, dem sei der Newsletter „20 Tage geld­freier leben“ ans Herz gelegt, der im Rahmen der Kampagne Geldfreier Leben entwickelt wurde. Wenn ihr diesen abonniert, bekommt ihr die kommenden 20 Tage jeweils eine Impulsmail, die euch einen Einstieg in die Idee liefern soll.

Wenn Tobi nicht gerade durch Deutschland tourt, um seine Ideen für ein neues Miteinander zu verbreiten, lebt er in einem Projekthaus in Mainz mit Selbst-Pflüg-Garten. Wer Lust hat ein paar Wildkräuter  zu pflügen oder an Projekten und Kampagnen mitzuwirken, ist herzlich eingeladen vorbei zu kommen.

Wir danken Tobi für seine Zeit und den Vortrag, dem Lokomov für das zur Verfügung stellen des Klubraums und natürlich allen Gästen fürs Kommen und Mitdiskutieren.

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